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Rückblende - An dieser Stelle berichten wir über besondere Clubabende

16. Juni 2021: Manfred Obermeyer 40 jahre BDFA Mitgliedschaft

Seit einiger Zeit hatte ich bereits die Ehrenurkunde über die 40-jährige BDFA-Mitgliedschaft bei mir liegen. Wegen der Pandemie gab es keinen geeigneten Rahmen, um Manfred Obermeyer diese Ehrung zuteilwerden zu lassen.

 

Nun war es endlich soweit. Nach längerer Pause traf sich der Club zu einem gemütlichen Abend in einem Gartenrestaurant bei schönstem Sommerwetter. Ich überreicht Manfred Obermeyer die Urkunde, die unser BDFA-Präsident ausgestellt hatte, mit Dank für seine langjährige Mitgliedschaft.

 

Manfred Obermeyer ist seit 1979 BDFA-Mitglied, zunächst im Cineclub Düsseldorf, dann seit 2006 im Futura Film-Club Düsseldorf. Seine Leidenschaft gilt dem Spielfilm in der kurzen und langen Form. Seit 2000 realisiert er seine Filme im Atlantis Filmteam. Der größte filmische Erfolg war sein Spielfilm „Die Frau auf der Parkbank“, Goldmedaille und DAFF-Teilnahme im Jahre 2014. Mit Minutenfilmen war er ebenfalls erfolgreich. 2003 hatte er den besten deutschen Minutenfilm. Auf der DAFF und auf der Unica war er damit mehrmals vertreten. Seit einigen Jahren arbeitet er erfolgreich im technischen Team des Landefilmfestivals unserer Region mit

 

Ich wünsche Manfred weiterhin eine erfolgreiche Club- und Filmarbeit.

 

Bernhard Zimmermann

11. Mai 2021: Futura-Webtreff: Filme gucken und besprechen

Wiederum haben sich interessierte Mitglieder zum Webtreff des Clubs zusammengefunden. News austauschen, einfach mal hier gemeinsam treffen, um in Kontakt zu bleiben, das ist auch dieses Mal wieder die Devise gewesen.  

 

Fred hatte ein weiteres Mal einen Film auf der Clubseite bei Google Drive hochgeladen – „Überführungstörn“ zeigt die durchaus spannende Überfahrt eines Seglers von der niederländischen Zuiderzee nach Göteborg in Schweden. Kurzfristig ergab sich, dass nicht alle den Film zuvor gesehen hatten und ein spontanes Abspielen aus technischen Gründen nicht möglich war. Wir haben kurz über den Film gesprochen, aber dann vereinbart, die weitere Besprechung auf das nächste Treffen zu verschieben, um allen die Möglichkeit zu geben, sich den Film anzusehen. Mittlerweile ist er erneut hochgeladen worden.

 

Wir haben dann spontan Filme der Deutschen Filmfestspiele des vergangenen Jahres angeschaut und besprochen. Zunächst „Diversity“ von Marc Eggers und Martina Huismann, Bonn. Ein Film aus unserer Region, der die Thematik der Diversität anspricht. Der Zuschauer sieht eine mit schwarzem Umhang gekleidete Person und bis zuletzt wird mit der Erwartung gespielt, dass es sich möglicherweise um eine Muslimin handelt. Tatsächlich war die Person eine christliche Nonne. Die Mitglieder schätzen den Film und loben besonders die sehr gute Kameraführung dieses S-Films.

 

Ferner sehen wir „Leas Mutter“ von Thomas Eingärtner, Landshut, und „Weisse Kugel“ von Dominik Seemann, Nürnberg, beides Spielfilme, die von der Story her kompliziert angelegt waren, aber wichtige Themen (sexuelle Gewalt gegen Kinder, Zukunftsängste) behandelten. Es wird angesprochen, dass es auch bei diesen Filmen offensichtlich professionelle Mitwirkung gegeben hat.

 

Die Filme der Bundesfilmfestivals des BDFA sind noch bis zum 6.6.2021 im Mitgliederbereich von www.bdfa.de zu sehen – es lohnt sich bestimmt. Fast 150 Filme sind dort zur Ansicht vorhanden. Bei zwei Festivals ist eine Publikumsbewertung eingerichtet. Ihr könnt dort die Filme unserer Mitglieder unterstützen. Jurydiskussionen – 23.5.2021 – Festivalergebnisse - 30.5.2021, 14.00 Uhr – ebenfalls online.

 

Der nächste Webtreff ist vereinbart und findet am 25. Mai um 18:30 Uhr statt.

 

Zugangsdaten, um mit nur einem Klick und seinem Namen teilzunehmen, sind mittlerweile bekannt und auch für Google-Drive (dort werden die Filme für den jeweiligen Abend hochgeladen) gibt es eine Anleitung, die Bernhard mit der Einladung verschickt.

 

Bis zum nächsten Mal – vielleicht auch mit noch mehr Teilnehmern

 

grüßt Bernhard Zimmermann

27. April 2021: Futura-Webtreff: Filme gucken und besprechen

Ein weiteres Mal haben sich interessierte Mitglieder zum Webtreff des Clubs zusammengefunden. Fachsimpeln, News austauschen, einfach mal hier gemeinsam treffen, um in Kontakt zu bleiben, das ist die Devise. Wie auch schon bei den letzten Treffen haben die Mitglieder Filme oder Filmfragmente auf der Clubseite bei Google Drive hochgeladen.

 

Fred präsentiert Filmszenen der NS-Ordensburg Vogelsang, ein von den Nationalsozialisten in der Eifel oberhalb der Urfttalsperre errichteter Gebäudekomplex bei Schleiden-Gemünd in Nordrhein-Westfalen. Die auf einem Spaziergang entstandenen Aufnahmen führten dazu, dass er sich näher mit dem Thema befasste und nun eine Dokumentation darüber herstellen möchte. Corona bedingt war der Ort, der Museum und Veranstaltungsort ist, derzeit nicht zu besichtigen. Die Clubmitglieder geben Hinweise und Tipps für die Weiterarbeit. Heinz-Werner erklärt spontan seine Bereitschaft, an dem Projekt mitzuarbeiten. Alle sind sich einig, dass das Thema interessant ist, aber auch eine genaue und differenzierte Betrachtung verlangt.

 

Der Vorsitzende spricht ein weiteres Thema an: Die Bundesfilmfestivals des BDFA sind ab dem 23.4.2021 online (bis 6.6.2021). Jurydiskussionen – 23.5.2021 – Festivalergebnisse - 30.5.2021, 14.00 Uhr – ebenfalls online. Es sind einige von unseren Clubmitgliedern bei den Festivals mit Filmen vertreten.

 

Jürgen berichtet über seine Eindrücke, die er beim Naturfilmfestival gewonnen hat. Er ist dort als Juror engagiert.

 

Der nächste Webtreff ist vereinbart und findet am 11. Mai um 18:30 Uhr statt.

Zugangsdaten, um mit nur einem Klick und seinem Namen teilzunehmen, sind mittlerweile bekannt und auch für Google-Drive (dort werden die Filme für den jeweiligen Abend hochgeladen) gibt es eine Anleitung, die Bernhard mit der Einladung verschickt.

 

Bis zum nächsten Mal – vielleicht auch mit noch mehr Teilnehmern

 

wünscht Bernhard Zimmermann

13. April 2021: Futura-Webtreff: Ideenfindung für Filme in "Progress"

Auch heute haben sich interessierte Clubmitglieder getroffen:

Fachsimpeln, News austauschen, einfach mal hier gemeinsam treffen, um in Kontakt zu bleiben. Aber auch Filme gucken und besprechen.

Heinz Werner präsentierte eine aktuelle Fassung seines etwas anderen Kreuzfahrtfilms. Kleine Änderungen werden noch gemacht und sind dann in 14 Tagen am bekannten Ort zu sehen.

Aber auch Fred war fleißig. Er zeigte eine Fingerübung, gedreht im Medienhafen. Irgendwo muss man ja seine neue Kamera mal ausprobieren. Bernhard zeigte seinen Film „Treffpunkt Frühling“, der vor einigen Jahren im Keukenhof/Niederlande entstanden ist. „Im Zeichen der Pandemie erscheine es fast unwirklich“, so eine Äußerung in der Besprechung, „dass so viele Menschen sich fröhlich an einem Ort versammelt haben. Schön in diesen Pandemiezeiten so etwas zu sehen“.

 

Der nächste Webtreff ist vereinbart und findet am 27. April um 18:30 Uhr statt.

Zugangsdaten, um mit nur einem Klick und seinem Namen teilzunehmen, sind ja mittlerweile bekannt. Und auch für Google Drive (dort sind die Filme für den jeweiligen Abend) hat Bernhard Zimmermann eine Anleitung.

 

Wir sehen uns!

23. März 2021: Besprechung Mitgliederfilme

Da die Pandemie in Deutschland immer noch andauert, treffen wir uns weiterhin zum Futura Webtreff. Auch dieses Mal hatten einige Mitglieder Filme bereitgestellt, über die wir nun diskutiert haben. Darunter ein Film von Bernhard Zimmermann mit dem Titel „10“ . Ob es nun um 10 Minuten, 10 Personen oder 10 Euro geht oder etwas ganz anderes, das wissen nur die teilgenommenen Mitglieder. Auf jeden Fall gab es weiterführende Anregungen zum Film.

Weiter ging es mit dem Film „Eine Herausvorderung“ präsentiert von Bernhard Zimmermann. Mehrere Radtouren waren hier die Grundidee. Auch hier wurde lebhaft über die Machart und den Inhalt des Films gesprochen.

Wir sind gespannt auf den nächsten „Futura Webtreff“ am 13.04.21 um 18:30 Uhr. Dann geht es u.a. um die Ideenfindung bei einem Film. Bis dahin viele kreative Ideen!

09. Februar 2021: Auch im Web-Treff können wir Filme schauen und drüber diskutieren ;-)

Wieder ein„neues“ Gesicht beim Futura Web-Treff. Nun ja, ganz so neu war es nicht.

Es ist ja ein langjähriges Mitglied das dieses Mal reinschaute.

 

Es ging um das Thema, welche Szenen man bei einer Musik für den Film sieht, also der (selbsterstellte) Soundtrack die Videoszenen gut unterstützt.

Fremdmaterialwird manchmal im Videofilm eingesetzt.

Dazu benötigt man aus urheberrechtlichen Gründen eine Lizenz des Rechteinhabers.

Soll der Film dann (z.B.) bei YouTube laufen, so kann es sein, das es dort trotzdem zu Problemen kommen kann. Braucht man sie also überhaupt? Anhand einer Filmsequenz mit/ohne Fremdmaterial wurde das diskutiert.

 

Beim nächsten Webtreff geht es nochmals um Filmprojekte in der Coronazeit. Erste Beiträge liegen bereits vor.

26. Januar 2021: Mittlerweile Routine beim Futura Web-Treff

Da jetzt schon abzusehen ist, dass „normale“ Clubabende vorerst nicht stattfinden können, hat der Futura Film-Club bereits im letzten Frühjahr zusätzlich die Möglichkeit geschaffen sich beim Webtreff auszutauschen. Mittlerweile läuft das ohne Probleme und ist für die teilnehmenden Mitglieder nahezu so einfach wie telefonieren, aber mit Video in der Gruppe.

Zusätzlich zur Unterhaltung per Webcam wird eine Cloud genutzt. Hier können die Mitglieder Filme oder auch Fragmente davon ablegen. Am Webtreff werden diese dann angeschaut und wie beim Clubabend (oder sogar noch besser) besprochen. Die Plattform kann auch genutzt werden, um Filme für das BDFA Festival hochzuladen. Bernd erhält sie dadurch einfach und wird sie dann weiter verarbeiten. Unsere eingerichtete Cloud ist ja nur für Clubmitglieder gedacht und deshalb nicht öffentlich. Im Februar finden die nächsten Webtreff-Clubtreffen statt, die ca. 90 Minuten dauern. Wir sind wieder gespannt!

15. Dezember 2020: Futura Webtreff > Rollenraten mal anders aber mit viel Spaß

Normalerweise war an diesem Tag der Jahresabschlussabend geplant gewesen.

Aber der konnte ja bekanntermaßen nicht stattfinden.

 

Stattdessen trafen sich einige Mitglieder wieder im Web zum Rollenraten. Zwei Mitglieder hatten sich erst recht spät nach dem Meldeschluss angemeldet. Deshalb war auch dieses Treffen um eine Woche verschoben worden.

 

Man muss sagen, es war nicht viel anders als am Clubabend. Kontakt per Skype, Filme in der Cloud. Schon konnte es los gehen. Nun ja ein Mitglied hatte anstatt eines Filmbeitrages ein JPEG Bild hochgeladen. O.k. Dann raten wir eben wer das war,denn die Teilnehmer waren ja bekannt, nicht aber die Beiträge. Zum Schluss wurden die Filme den Autoren zugeordnet.

 

Die drei Mitglieder, die die meisten richtigen Treffer hatten, erhalten nun im nächsten Jahr einen kleinen Preis.Dieser wird ihnen beim ersten regulären Clubabend überreicht.

 

Mitmachen hat sich gelohnt, zumal wir wieder viel Spaß hatten.

8. September 2020: Kameraworkshop im Nordpark

 

Ab und an ist es gut den sonst genutzten Clubraum zu verlassen, um die letzten warmen Tage des Jahres für Outdoor-Aktivitäten zu nutzen. Unter der Leitung von Bernhard Zimmermann trafen sich einige Mitglieder im Nordpark.

Hier stand zunächst der Besuch des Aquazoos auf dem Programm. Auch hier darf gefilmt werden. Probleme kann es mit Spiegellungen in der Aquariumsscheibe, als auch mit der Beleuchtung im Zoo geben. Beides ist lösbar.

Anschließend ging es für weitere Testaufnahmen in den Park. Zwischenzeitlich war es sehr sonnig geworden. So wurde der geplante Kameraworkshop „Macroaufnahmen“ kurzfristig in „Filmen bei Gegenlicht“ umgeändert.

Der Abschluss des Outdoor-Clubabends fand in einem schon mehrfach besuchten Restaurant statt. Beim gemeinsamen Abendessen wurde gefachsimpelt und weitere Neuigkeiten der Clubmitglieder ausgetauscht, was an einem normalen Clubabend nicht immer möglich ist.

8. August 2020: Tatort Duisburg - Auf Schimmis Spuren

Aus gegeben Umständen musste der Clubausflug in den „richtigen Sommer“ verschoben werden. Heute hatten wir ihn, ausgerechnet am bisher wärmsten Tag des Jahres mit 37 Grad im Schatten. Das macht aber uns „richtigen“ Videofilmern nichts aus, schließlich sind wir sonst auch in der Weltgeschichte unterwegs.

Pünktlich um 14:30 Uhr ging es los. Frank war unser Guide und plauderte sehr unterhaltsam über den Stadtteil Ruhrort, die Dreharbeiten und Drehorte der Schimanski Tatorte.  Szenebilder ergänzten seine Ausführungen. (Oben/Mitte: Haus mit Filmwohnung von Tanner). Eine kleine Reise voller Erinnerungen an die 80ger Jahre begann. Damals war das Wort "Scheiße" noch ein Skandal im TV.

So gut hatten wir uns den Rundgang  nicht vorgestellt. Zum Abschluss des Ausflugs ging es in die ehemalige Kneipe, in der auch „Schimmi“ seine Muscheln mit Tanner aß. Heute gibt es hier eine große Auswahl an Flammkuchen und Eis. Allen teilnehmenden Clubmitgliedern hat es sehr gefallen. Sie fanden es gut, dass sie ihren inneren Schweinehund besiegt hatten und nicht zu Hause geblieben waren.

28. Juli 2020: Horst Nagel zeigt einen Querschnitt seines Filmschaffens

Horst Nagel, Clubmitglied seit dem Mai 2017, stellte bei einem Autorenabend einen Querschnitt seines reichhaltigen Filmschaffens als Profifilmer vor. In den fünfziger Jahren hatte er als Assistent bei der UFA begonnen „... und es wurde eine Anstellung für das ganze Leben.“

Wir sehen an diesem Abend den 35-Millimeter-Film Ruhrkoks, 1960, hier war Nagel Regisseur, Produzent und Kameramann in einem. Damals, sagte Nagel, maß man die Qualität eines Kameramannes daran, wie viel Material (1:7 war genehm) er verbrauchte. 1957 gab es im Ruhrgebiet unzählige Fördertürme. Wir sehen gigantische Koksofenbatterien mit ihren hitzebeständigen Kammern, in denen der Koks 20 bis 30 Stunden „gegart“ wurde. Wir sehen die Laufbänder, auf denen der Qualitätskoks - 40 Millionen Tonnen jährlich - auf Schiffe im Duisburger Hafen und Seehafen Hamburg gebracht werden, eine Verladetechnik, die den Zuschauer sprachlos macht, solch  gigantische Kräfte sind hier am Werk. Für diesen Film erhielt Nagel den begehrten  Wirtschaftsfilmpreis 1957. „Beim Insel Film München habe ich die Ausleuchtungstechnik erlernt ...“ erzählt er. Der zweite Film, den wir an diesem Abend sehen, ist ein Spielfilm, der uns nachdenklich zurücklässt. Sein Titel: Die Pfütze. Der Inhalt:  Ein pädophiler Mann erschleicht sich auf perfide Weise das Vertrauen eines ca. 12-jährigen Jungen. Immer wieder fleht dieser um Hilfe bei Freunden, Familie und Nachbarn, keiner glaubt ihm und das ist bis heute eine traurige Wahrheit. „Bei den Dreharbeiten erschien mehrfach die Polizei,“ erzählt Nagel, „da der Junge so laut um Hilfe gerufen hat.“ Nagel drehte diesen Film für den Landesfilmdienst (damaliges Konkurrenzunternehmen der Landesbildstelle), bei dem sich Pädagogen die Filme ausleihen konnten.

Wir sehen kurze Spots seines Schaffens, seiner Filmografie (Auswahl)

1967 - Abu Simbel, Pharao (Ramses) muss wandern.

1973 Die geforderte Generation

1974 Der offene Himmel des süddeutschen Barock

1977 Santa Fee, das andere Amerika

1978 Junge Bühne

1978 Yellowstone Nationalpark

1978 Kanadas Nordens

1978 San Francisko – Ranger kommen in die Stadt

1982 Standortbestimmung zwischen Chance und Risiko

1984 Die Moritzburg oder die Täuschung der Kunst

1985 Udo Lindenberg und das Panikorchester

1983 Seifen – Spielzeugdorf im Erzgebirge

1986 Die Aspirinstory

1979 BB – Der Städtefilm

1986 Biotechnologie bei Boehring

1986 Daimler Benz – Das Jahrhundert des Autos

1992-1995 zahlreiche Werbespots

1993 Sommerausflug

1993 Jubiläumsfilm Tengelmann1998

1998 Modern Art of Writing (Japans Modedesigner YouYA)

ab 1995 zehn Jahre lang – Die Sendung mit der Maus

Horst Nagel: „1949 schenkten mir meine Eltern eine Bilora-Box 6x9 für 15 Mark und die Leidenschaft begann. Nach vielen PR- und Wirtschaftsfilmen 1964 bekam Der große Wartesaal, eine Dokumentation über die wirtschaftliche und soziale Lage in Indien beim Internationalen Wirtschaftsfilmfestival in Venedig den Bronzenen Löwen. „Das war mein endgültiger Durchbruch als Kameramann.“ 

Später dann erhielten seine Filme noch über 70 nationale und internationale Auszeichnungen. Welch ein Abend bei Futura, dem hoffentlich in Zukunft noch viele weitere folgen werden! 

Barbara Zimmermann

14. Juli 2020: 60-Sekunden-Wettbewerb „Sprichwörter“

Bereits zum siebten Mal richtete der Club einen 60-Sekunden-Wettbewerb aus, bei dem es darum ging, vorgegebene Sprichwörter möglichst treffsicher umzusetzen. Unser früheres Mitglied Dieter Gertler hatte einst die Idee zu dieser Aktion und auch in diesem Jahrfanden sich wieder Mitglieder, die die Sprichwörter umsetzten.

 

Martha Schornhatte die beste Idee und schaffte eine witzige und komödiantische Umsetzung für den Spruch „Besser gar nicht Arzneien, als sich damit kasteien“. Helmut Ludwig „Alle Wege führen nach Rom“ und Uli Bergmann „Der Esel nennt sich immer zuerst“ konnten ebenfalls mit Witz und Spielfreude ihrer Filme überzeugen und belegten jeweils zweite Plätze. Karlheinz Arera, Horst Nagel und Bernhard Zimmermann bearbeiteten ihre Sprichwörter eher dokumentarisch und konnten nicht in die Top 3 vordringen. Aber dabei sein ist alles und es gab für jeden Teilnehmer eine Erinnerungsurkunde.

 

Bernhard Zimmermann

23. Juni 2020: Workshop-Abend - Die Knöpfe an meiner Kamera

Beispiele: Farb-/Bildkorrektur. In der linken Hälfte wurde ein gewünschter „Look“ erzeugt. 

Falsche ISO Einstellung. Das Bild hat keine richtige Schärfe und sieht verwaschen aus.

Hauptthema des Abends waren "die Knöpfe an meiner Kamera". Optimal ist es, wenn jeder Videofilmer diese aus dem „eff-eff“ kennt. Nur dann kann man ggf. die Automatik abschalten und durch die manuellen Einstellungen bessere Ergebnisse erzielen. Insbesondere dann, wenn große Belichtungsunterschiede in der Szene vorhanden sind. Bei der „normalen“ Handycam gibt es i.d.R. integrierte ND-Filter die eine große Blende ermöglichen, um eine gewollte Tiefenunschärfe zu erreichen. Bei einer DSLM sind diese nicht vorhanden. Hier wird die ISO Einstellung genutzt.

Durch die manuellen Einstellungen können auch in der Post, also Nachbearbeitung, bessere Ergebnisse erzielt werden. Beispielsweise für Farbkorrekturen oder einen gewollten Filmlook.

Bei neueren Kameras gibt es nicht nur ein Messfeld für den Autofokus, sondern wir können unterschiedliche Modi zum Beispiel für Landschaft oder die Gesichtserkennung auswählen, was das Ergebnis wesentlich verbessert.

Zum Schluss konnten die Clubmitglieder an einem Beispiel-Film die besprochenen Einstellmöglichkeiten begutachten.

26. Mai 2020: Futura Filmclubabende wieder gestartet – Wie war es?

Nach knapp 2 ½ Monaten trafen wir uns wieder in unserem Clubraum. Klar, die Sitzordnung war nun etwas anders, aber es war soweit gut!

Haupt-Thema des Abends war die Präsentation der V-Log Filme, die in den letzten drei Wochen gedreht worden waren. Endlich konnte wieder ein direkter persönlicher Austausch stattfinden. Bestimmt werden wir noch weitere Filme dieser Machart in der nächsten Zeit sehen.

Heinz-Werner Poelchau zeigte seinen Film, der zwei Häfen in der Corona-Krise verglich: Den Duisburger Hafen und den Flughafen Düsseldorf. Sehr interessant, was er da recherchiert hatte.

Nun noch eine Bitte an die Mitglieder. Wie bekannt ist, ist der Zugang zu den Clubabenden derzeit beschränkt und eine Anmeldung erforderlich. Das hat soweit auch schon gut geklappt. Nur, wenn Ihr Euch verbindlich anmeldet, so kommt bitte auch, sonst blockiert Ihr natürlich die Teilnahme für andere Mitglieder, die auch kommen möchten.

Anmeldeschluss für den nächsten Clubabend bis Donnerstag, 4 Juni 2020, beim ersten Vorsitzenden.

6. Mai 2020: 2. Futura Web-Treff mit interessanten Themen

Am 6. Mai fand zum zweiten Mal der Futura Film-Club Web-Treff statt. Dieses Mal konnten gleich zwei weitere Clubmitglieder zu dieser neuen Variante des Clubtreffens begrüßt werden.

Es gab wieder Einblicke in ein laufendes Videoprojekt. Hier ging es um die Nachvertonung, insbesondere Schnitt nach Musik. Ebenso wurde das Thema Farbkorrekturen und Filmlook - direkt im Projekt - gezeigt und besprochen.

Ein Vorteil des Web-Treffs ist es, das man den eigenen Bildschirm freigeben kann und so direkt in seinen Programmen ist. So können Fragen von anderen Videofilmern direkt gezeigt werden. Bei den „normalen“ Clubabenden muss hingegen immer der Rechner mitgeschleppt und angeschlossen werden. So ist es einfacher!

Dann gab es noch eine kleine Videoaufgabe: Gedreht werden soll von jedem Autor ein One-Shot-Film von ca. 10 Minuten Länge aus seiner Umgebung.

Übrigens: Der nächste Futura Web-Treff für Mitglieder findet am Dienstag, den 19. Mai um 18 Uhr statt. Erste Themen sind schon angemeldet. Einige wenige Plätze sind noch verfügbar. Bei Interesse ist ein Vorabkontakt min. 48 Std vorher bei Holger Hendricks erforderlich.

Hier Video anschauen

25. Februar 2020: Clubabend ohne Filme: Workshop „Optimales Sprechen von Filmtexten“

Ein Clubabend ohne Filme in einem Videoclub? Ja, können wir machen. Insbesondere dann, wenn es um das optimale Sprechen von Filmtextengeht. Gebucht hatten wir einen Workshop bei Roth Sievering . Der Schauspieler bietet u.a. Workshops zu diesem Thema an.

Es begann mit der richtigen Atemtechnik. Anschließend fand in Kombination mit dieser eine Aufwärmphase statt, die zum einen aus rhythmischen Körperbewegungen und zum anderen aus Massageübungen des Kieferknochens und des Rachenraums bestand.

Wichtig sind auch die entsprechend zum Thema gewünschten Emotionen. Am besten passend zum Filmthema. Auch hierzu gab es Übungen. Dann wurde an Hand eines fiktiven Filmtextes die mögliche Sprache / Betonung  geübt. Interessant waren die Unterschiede je nach Workshop-Teilnehmer.

Wir danken Herrn Sievering für seinen Workshop. Wir haben viele Anregungen erhalten, die jetzt bestimmt bei den kommenden Projekten umgesetzt werden.

11. Februar 2020: Mitgliederversammlung, Vorstandswahl und Termin-Änderungen bei kommenden Clubabenden

Jedes Jahr findet eine Mitgliederversammlung statt. Bei dieser berichtet der Vorstand über die Veränderungen des letzten Jahres. Alle drei Jahre wird er neu gewählt.

Gestern war es wieder soweit. Die Beschlussfähigkeit war gegeben. Der bisherige Vorstand stand erneut vollständig zur Wahl und wurde einstimmig wieder gewählt.

 

Bild links v.l.n.r: Holger Hendricks (2.Vorsitzender), Bernhard Zimmermann (1.Vorsitzender), Maria Gockel (Schriftführung) und Sabine Wenderholm (Finanzvorstand).

 

Der nächste Clubabend findet am 25.02.2020 bereits ab 18:00 Uhr! statt.

Er ist ausschließlich für Mitglieder vorgesehen. Ein professioneller Referent wird uns das perfekte Sprechen von Kommentaren erläutern. Sprachübungen werden den Workshop komplettieren. Teilnehmende Mitglieder melden sich bitte nochmals bis zum 16.02.2020 bei Manfred Obermeyer an, damit der Abend optimal vorbereitet werden kann.

Programmaktualisierung hier im Überblick

Im Mai findet ein Kameraworkshop/Clubausflug zum „Tatort Duisburg“ statt. Hier wurde der Termin um eine Woche nach vorne verlegt, auf Samstag, den 23.05.2020.

Weitere Infos folgen auf den weiteren Clubabenden.Mitglieder die daran teilnehmen möchten melden sich bitte bis zum 16.02.2020 beim 2.Vorsitzenden an.

28. Januar 2020: Jetzt zum bereits 7. Mal!: 60 Sekunden-Wettbewerb

Gestern war es wieder so weit.

Bereits zum 7.Mal wurde unser interner „60 SekundenWettbewerb“, jetzt unter der Leitung von Bernhard Zimmermann, gestartet.

 

Jedes teilnehmende Mitglied zog aus einem Hut ein Los, das eines der zahlreichenSprichwörter enthielt, die es in Deutschland gibt. Dieses gilt es nun bis Mitte März filmerisch umzusetzen.

Dann finden die Premieren statt und für die drei besten Beiträge wird es kleine Preise geben.

 

Mitglieder, die am letzten Clubabend nicht anwesend waren, können auch noch am nächsten Clubabend, der am 11.02.2020 stattfindet, mitmachen.

10. Dezember 2019: Letzter Abend 2019 im Clubraum - Rollenraten und mehr...

Fast schon seit der Clubgründung, vor mehr als 40 Jahren, gibt es alljährlich das beliebte Rollenraten. Der Begriff stammt demnach auch noch aus dieser Zeit, als Normal8 und Super8, sprich „Film“ noch aktuell waren.

 

Auch dieses Jahr nahmen wieder zahlreiche Mitglieder teil. Zum ersten Mal wurde von einem Mitglied (Holger Hendricks) jeder Film dem entsprechenden Autor richtig zugeordnet.

Deshalb hier mal ein paar Insidertipps:  Filmt nicht so wie sonst und gestaltet auch den Film anders. Insbesondere achtet auf die Titelgestaltung. Hier keine großen Tricks und eine Schnittsystem-Standardschrift verwenden, sonst erkennt man das Schnittsystem.

 

Die ersten drei Gewinner mit den meisten „Treffern“ bekamen einen kleinen Preis. Natürlich fehlten auch die beleibten Weckmänner nicht, die in einer Pause vor weiteren Filmpremieren verzehrt wurden. Auch im nächsten Jahr wird das Thema wieder in der Vorweihnachtszeit aufgenommen. Man hat also wieder fast ein Jahr Zeit für einen neuen anonymen Film.

10. September 2019: Filmclub Dortmund zu Gast

Von Zeit zu Zeit besuchen sich die BDFA Clubs gegenseitig.

So werden langjährigeFreundschaften gepflegt und die jeweils neuen Clubmitglieder erhalten einen Einblick in das Filmschaffen des anderen Clubs. Eine gute Gelegenheit ist es dabei auch direkt mit den Autoren ins Gespräch zu kommen. Somit ist es möglich, Fragen zum Film zu stellen, oder als Autor ein direktes Feedback zu erhalten.

 

An diesem Abend war der Dortmunder Filmclub zu Gast, oder besser gesagt eine Delegation des Clubs. In den möglichen 2,5 Stunden Projektionszeit kamen fünf Filme zur Präsentation. Die Themen sind beim nichtkommerziellen Film frei. Nimmt ein Film nicht an den BDFA Festivals teil, so gibt es auch keine Laufzeitbeschränkung von maximal 20 Minuten.

 

Wir sahen einen Film über die Traditionen von „Benin“. Er gehört zur Kategorie Reisefilm/ Dokumentation. Blattläuse sind klein, mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen. Gut, das es Makroobjektive gibt, die uns das groß zeigen können. Auch durch den Einsatz einer weitwinkeligen Actioncam kann man ebenfalls „kleines“„groß“ wirken lassen.

Ein Bach in Dortmund wird zum Amazonas. Ein etwas anderer Natur/Fantexfilm.

In die Zeit der Atomkraftgegner führte uns ein weiterer Beitrag mit Zitaten aus der Bibel.

 

Mit Gemeinschaftsfilmen kann man das Clubleben fördern. So können auch Themen umgesetzt werden, für die ein Einzelner wesentlich länger brauchen würde. Außerdem erstellen dann alle aktiven Mitglieder einen gemeinsamen Film. In „Brackel“ hat der Filmclub Dortmund seine Clubtreffen. Was liegt da näher, mal einen Film über diesen Stadtteil zu drehen. Sehr detailreich in knapp einer Stunde vorgestellt.

 

Insgesamt ein vielfältiges Filmprogramm, das wir gern gesehen haben.

Danke an den Filmclub Dortmund für seinen Besuch.

 

Bild links oben: Mitglieder des Filmclub Dortmund. Hannelore Preis-Klatt, Michael Preis,

Andreas Meyer, Antonio Surjan, Hans Behrenberg, Violetta Dragonova, Achim Hirschfeld

und Klaus Dieter Hoffmann (v.l.n.r)

27. August 2019:  Erfahrungsaustausch Actioncams und neuen Beamer in Betrieb genommen

Für jeden Anwendungszweck gibt es auch beim Videofilmen unterschiedliche Lösungen. So gehören auch Actioncams zum Equipment des Videofilmers. Sie sind leicht, zunächst klein, relativ unauffällig und einfach zu bedienen. Mittlerweile nehmen viele  Videofilmer Szenen auch bis zum Format 4K UHD /60 Frames auf. Ein eingebauter Gimbal kann für ruhige Szenen sorgen, auch wenn die Cam in Bewegung ist.

 

An diesem Clubabend gab es einen allgemeinen Erfahrungsaustausch, wann man was mit welcher Cam drehen kann, denn die „Eierlegendewollmilchsau“ gibt es auch hier nicht. Unsere Mitglieder zeigten Ihre Kameras samt Zubehör und nannten Anwendungsbeispiele. Schnell war klar, dass es nicht nur bei der eigentlichen Cam bleibt, sondern noch so einiges an Zubehör erforderlich sein kann, aber nicht muss.

 

Anschließend wurden Beispielszenen auf dem neuen Clubbeamer präsentiert. Dieser kann nun natives 4K UHD auch mit HDR (HLG), bei Bedarf auch in 3D. Einige Clubmitglieder haben seit kurzem entsprechende Kameras. Somit sollte auch der Club in der Lage sein, diese entsprechend vorzuführen.  Es wurde ein umfangreicher Test von verschieden Quellen und Auflösungen durchgeführt. Alle waren sehr zufrieden. Damit ist die Modernisierung des Futura Film-Club Geräteparks auf dem allerneuesten Stand und derzeit abgeschlossen.

11. Juni 2019: Kameraworkshop > Außergewöhnliche Kamera-Perspektiven

Mindestens einmal im Jahr geht es zu einem praxisgerechten Kameraworkshop in die „freie Natur“.

 

Dieses Mal gab Holger Hendricks  Tipps zu außergewöhnlichen Kamera-Perspektiven. Das sind alles Einstellungen, die nicht aus der normalen Augenhöhe im Freien, "einfach so" gedreht werden und später meistens langweilig wirken.

Nach einer kurzen Vorbesprechung vor Ort ging es los. Am ersten Set wurde geübt. Schärfe/Unschärfe auf bildwichtigstes Element, Vordergründe einbeziehen, Arbeiten mit Kontrasten usw. usw. Am zweiten Set wurde dann das geübte umgesetzt.

Am dritten Set ging es um das Drehen von Statements, Interviews oder auch mögliche Einstellungen von zwei Protagonisten die sich auf einer Bank treffen.

 

Jeder Teilnehmer erstellt nun einen Kurzfilm (vom 2. Set) von einer Minute Länge, der dann am Anfang des 2. Halbjahres an einem Clubabend gezeigt und besprochen wird. Vielleicht - oder höchstwahrscheinlich - gibt es dort noch eine  Überraschung. :-)

26. Mai 2019: Futura Film-Club - Ausflug zum bergischen Straßenbahnmuseum

Das Wetter spielte am letzten Sonntag optimal mit. Der schon lange angekündigte Clubausflug konnte wie geplant stattfinden. Manfred Obermeyer hatte dieses Mal den Zielpunkt ausgewählt und vorab erkundet. Danke an dieser Stelle für seine Mühe.

Das kleine Museum feiert in diesem Jahr sein 50jähriges Bestehen. Liebevoll wurde es aufgebaut und bis heute gepflegt. In einer Wartungshalle warten einige zum Teil historische Fahrzeuge auf die Besichtigung. Junge Straßenbahnfans können die Fahrzeuge auf einer kleinen Modelanlage steuern, während „Mutti“ zuschaut und selbstgemachte Waffeln kosten kann. Meistens nur am Sonntag verkehren dann die älteren Bahnen auf einer ca. 4 Km langen Strecke. Es gibt einige Haltestellen zum Aus- und Zusteigen. So können Videofilmer auch die fahrenden Züge von außen in Szene setzen.

Zum Abschluss des Ausflugs ging es noch ins nahe gelegene Zillertal, wo die Möglichkeit bestand bergische Spezialitäten zu probieren.

Schade, dass nur so wenige Clubmitglieder an diesem Ausflug teilnahmen.  Sie sind eine Bereicherung des Clublebens. Schließlich kann man sich hier mit den anderen Clubmitgliedern auch außerhalb der Clubabende treffen und eine gemeinsame Zeit verbringen. Oder man dreht kleine Testaufnahmen für seine kommenden Projekte und tauscht Erfahrungen aus.

DenTeilnehmern hat es gefallen.

Der nächste Clubausflug ist schon bald in Planung.

24. April 2019: Perfekte Lichtgestaltung mit Horst Nagel und Hans Ruhe

Nicht immer kommen wir mit dem vorhandenen Licht aus. Manchmal ist es ungünstig, oder es passt nicht zur gewollten Stimmung im Film.

 

Der Kameramann und Filmproduzent Horst Nagel leitete mit Hans Ruhe, ebenfalls Filmproduzent und Tonmeister, einen Workshop zum Thema Lichtgestaltung. Mit einer faltbaren Aufhellfolie kann das vorhandene Licht in exakt der gleichen Farbtemperatur zur Schattenaufhellung genutzt werden.

Mit einer dimmbaren LED Kopflampe werden Gesichter bei einem Interview aufgehellt. Farbfolien passen dann die Lichtquelle an das Umgebungslicht an. Etwas aufwendiger ist da schon die klassische Dreipunktbeleuchtung mit ebenfalls dimmbaren Halogenscheinwerfern. Mit einer Softlight wird die Protagonistin im Vordergrund weich beleuchtet. Ein Scheinwerfer gegenüber hinten links sorgt für ein Glanzlicht in den Haaren und trennt die Protagonistin optisch vom Hintergrund.  Ein weiterer Scheinwerfer wird für die Hintergrundbeleuchtung benötigt. Wenn man noch mehr Lichtquellen einsetzt, so kann der Hintergrund kreativer beleuchtet werden, Beispielsweise mit projektzierten Masken und/oder Farbfolien.

Anekdoten und auch Vergleiche zur früheren Lichtgestaltung beim Filmdreh lockterten den praktischen Abend auf.

 

Demnächst geht es dann um die perfekte Tongestaltung, vorbereitet von Manfred Obermeyer.

09. April 2019 "60-Sekunden-Wettbewerb": die Premieren

Neben dem Rollenraten, jeweils zum Ende des Jahres, wird zum Jahresbeginn der „60-Sekunden-Wettberb“ von Dieter Gertler ausgerufen. In maximal einer Minute wird dabei ein deutsches Sprichwort filmerisch umgesetzt. Spannend ist dabei direkt zu Beginn, das der teilnehmende Autor sein Sprichwort als Los auswählt und ein Tausch nicht möglich ist. Denn fällt einem zu seinem Thema nichts ein, so führt auch ein neuer Versuch oft zu dem gleichen Ergebnis. Also ist Kreativität gefordert, das Thema umzusetzen. Hilfe hierfür kann der Autor von jedem annehmen.

 

Gestern war es dann soweit. Die Kurzfilme wurden präsentiert. Bewertet wurden die Kameraführung und der Ton, als auch die Umsetzung nach einem Punktesystem durch die anderen Mitglieder.

 

Drei Preise wurden vergeben, die ebenfalls Dieter Gertler sponserte. Dieses Mal waren es Bildbände über Düsseldorf. Den dritten Preis erhielt Jürgen Richarz für seinen Beitrag “von nichts kommtnichts“.

Holger Hendricks mit “Warte nie bis du Zeit hast“ kam auf Platz zwei.Martha Schorn staubte mit „Was Dich nicht umbringt macht Dich stark“ den ersten Preis ab.

Herzlichen Glückwunsch an die Preisträger und Dank an Dieter für sein Engagement.

 

Zum Jahresende wird es eine weitere Ausgabe des Wettbewerbs geben, das steht schon fest.

26. Februar 2019 Autorenabend mit Karl Heinz Steckelings

Einst kam Karl Heinz Steckelings über die Musik zum Fotografieren. Doch schon bald findet er Fotos „tot“. Nichts bewegt sich auf ihnen. So kaufte er sich in den 1970ger Jahren eine erste Filmkamera und drehte in Normal 8 und später 16mm. Geschnitten hat er seine Filme am liebsten am 6-Teller Schneidetisch. Die analoge Arbeitsweise verstand er und machte ihm Spass.

 

Dieser Abend führte uns zurück in diese Zeit. Gezeigt wurde eine Auswahl seiner preisgekrönten Werke, die mittlerweile digitalisiert wurden.

Sein Film „Der Zylinder“ assoziierte an  ‘Kleider machen Leute‘.  „Erinnerungen an Prag“ entstand kurz nach dem Prager Frühling. Vom damaligen Abholzen der Finnischen Wälder, u.a. um daraus in Deutschland Papier herzustellen, erzählte sein Film „Tapiola“.

Oft kommen seine Filme ohne Kommentar aus. Die Musikauswahl sorgt dann für die gewollte Stimmung und Emotion.

 

Karl Heinz erhielt damals viele Preise. So viele, das er einen an einen Filmfreund verschenkte. Dessen Frau hielt nicht viel vom aufwendigen Hobby ihres Mannes. Als dieser aber mit einem Preis nach Hause kam änderte sich dieses. Er durfte ebenfalls weiter filmen.

 

Wir danken Karl Heinz Steckelings für seinen Besuch und interessanten Filmclub-Abend.

13. November 2018: Futura-Clubabend unter dem Motto: Adventure-Film

Filmvorführung und Gespräch mit Gastautor Guido Zadel (Bild rechts in der Mitte) über seine Mount-Everest-Besteigung  von  Thomas Flehmig

 

Dieser Clubabend wurde ein ganz besonderer für die Futura-Mitglieder. Zu Gast war der langjährige Bergenthusiast und Amateurfilmer Guido Zadel, der im August 2012 von den Behörden Nepals die Genehmigung erhielt, den Gipfel des Mount Everest zu besteigen.

 

Eine 20-köpfige Gruppe sollte, gutes Wetter vorausgesetzt, die Normalroute (Hillary/Norgay) vom Basislager in 5.170 Meter Höhe aus in Angriff nehmen. Neben dem Erreichen des Gipfels war es Guido Zadel vor allem wichtig, dass seine Filmausrüstung auch bei minus 40 Grad C. und starken Stürmen zuverlässig arbeiten würde. So machte er sich nicht nur körperlich fit, sondern probierte mehrere Kameras unter Extrembedingungen aus. Wirklich zuverlässig war nur eine Super 8-Kamera. An einem Gestell neben der Schulter befestigt, den mechanischen Auslöser im Handschuh und 20 Filmrollen am Leibe, begab er sich in das Abenteuer seines Lebens.  

Der Film beginnt mit der waghalsigen Landung eines kleinen Fliegers auf einer nur 500 m kurzen Bahn in Lukla und dem Weiterflug per Helikopter nach Khumjung in 3.800 m Höhe. Es folgt der 30 Kilometer lange Fußmarsch zum Everest Basislager, der zur Höhenanpassung diente. Weitere Testanstiege – bis die Gruppe den finalen Gipfelsturm wagen durfte - folgten bis zum Höhenlager 3.

Guido Zadel gelang es außerordentlich gut durch Nahaufnahmen und kurze Interviews die extremen Anstrengungen der Gruppe einzufangen. Nach der dramatischen Rettung eines Bergsteigers aus dem Khumbu Eisfall, dem Abgang einer gewaltigen Lawine, in welcher der Partner des Geretteten ums Leben kam, aber auch wegen Höhenkrankheit verzichteten von der einst 20-köpfigen Gruppe 10 Teilnehmer auf die Gipfelbesteigung.

Das Wetter wurde stabiler und so begaben sich die verbliebenen neun Personen auf den Weg nach oben. Detailgetreue Aufnahmen zeigen die ungeheuren Anstrengungen, die jeder Teilnehmer auf sich nimmt; Zeitlupenartiges Voranstapfen über Leitern, an Seilen an spitzen Graten und gefährlichen Überhängen entlang, extreme Steigungen hinauf, begleitet von ständigem Ringen nach Luft, gepaart mit Schlaflosigkeit, 15.000 kcal Energiebedarf mit mehr als 4 Liter Wasser täglich. Starke Kopfschmerzen, Pulswerte bis 220 Schlägen und der Verlust des logischen Denkens sind der Preis eines solchen Unterfangens. Geschockt vom Anblick zweier erfrorener Bergsteiger am Wegrand, denen keiner mehr helfen konnte, gaben drei weitere Teilnehmer – auch wegen Höhenkrankheit - in den Lagern 3 und 4 auf. So verblieben im Lager 4 nur noch sechs kampfesmutige Mitstreiter, die sich kurz vor Mitternacht auf die ca. 400 Höhenmeter zum Gipfel aufmachten.

Dies wurden wohl die schwierigsten Anstrengungen, die Guido Zadel auf Zelluloid bannte. Mit dem Gipfelsieg war das Abenteuer noch nicht zu Ende. Während des Abstiegs verschärften fehlende Sauerstoffflaschen die Situation der Bergsteiger. Auf dem Weg nach unten führte dies dazu, dass ein Teilnehmer des Bergteams an den Folgen der Höhenkrankheit verstarb. Die Dramatik verschärfte sich ein weiteres Mal als kurz darauf Guido Zadel von seinem Seilkameraden 200 Meter weit mit in die Tiefe gerissen wurde. Mit Mut, Glück und Geistesgegenwart konnten sich beide mit ihren Eispickeln abbremsen und vor dem Absturz retten. Auch diese lebensbedrohenden Momente wurden durch die Super 8-Kamera festgehalten.

 

In der abschließenden, äußerst angeregten Fragerunde berichtete Guido Zadel von weiteren Details zur Verpflegung, Höhenanpassung und zum Wetter.

Fazit dieses Abends: Wir haben einen bewegenden, spannenden und lehrreichen Amateurfilm erleben dürfen. Durch guten Filmschnitt, einen authentischen Kommentar, wurden wir Zuschauer mitgenommen. Überrascht waren wir über die tollen Aufnahmen, die mit dieser alten Technik erzielt werden konnten. Der gute, in die Jahre gekommene Super 8-Film hat also doch noch nicht ausgedient.   

  

Wir danken Guido Zadel sehr herzlich für sein Kommen und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg und dies nicht nur mit seinem spannenden Film.

11. September 2018: Die bewegte Kamera

Normalerweise sollte sich immer etwas vor der Kamera bewegen und die Kamera verfolgt das Geschehen. Wenn aber die Kamera auch ruhig bewegt wird, wird der Film dynamischer. Dazu sind einige Hilfsmittel nötig, die an diesem Clubabend vorgestellt wurden.

So kann man Fahraufnahmen in tiefer Position optimal mit einem Slider erreichen. Kommt dieser zum Einsatz, so muss er aber immer mitgenommen und auch etwas zeitaufwendig aufgebaut und justiert werden.

Schneller geht es da mit einem Gimbal. Diesen gibt es in unterschiedlichen Ausstattungen, je nach den gewünschten Möglichkeiten und dem dafür vorgesehenen Budget. Meistens wird er mit einem Smartphone oder Actioncam genutzt.

Auch mit einer DSLM ist das Gewicht noch gerade tragbar. Der Investitions-Aufwand ist dann aber natürlich höher. Da schon einige Mitglieder dieses Equipment nutzen, konnten auch die Vor- und Nachteile der Systeme erläutert werden.

Ein insgesamt sehr interessanter Clubabend, durchgeführt von Manfred Obermeier, der beim nächsten Mal mit praktischen Übungen fortgesetzt wird.

Hier den Film anschauen

 

15. Mai 2018: Workshop-Abend: Farbgestaltung (Color-Timing) im Videofilm

Farben spielen im Videofilm eine bedeutende Rolle. Zunächst der korrekte Weißabgleich bei der Aufnahme. Dann die gleichmäßige Anpassung der Farbe zu den weiterenSzenen am gleichen Ort, zur selben Zeit.

Und schließlich ein gewünschter Look. Mit einer entsprechenden Farbgebung kann Stimmung erzeugt werden.

Der Sommer wird heller und warm und der Winter dunkler und kalt dargestellt. Eine Einfärbung (sogenannte LUT) erzeugt beim Zuschauer im Unterbewusstsein eine bestimmte Stimmung. Gelblich/Grün eingefärbte Szenen erzeugen beispielsweise Spannung.

 

Sehr ausführlich hatte sich Thomas Flehmig mit diesem Themenkomplex beschäftigt und dabei zunächst auch die Farbdarstellung im Video (Bitrate, darauf bezogene Farbumfänge und auch HDR) erläutert.  Anhand einiger Beispiele wurde die Arbeit mit Farben live präsentiert. Clubmitglieder können den Vortrag hier downloaden.

Dank an Thomas für den sehr ausführlichen Vortrag und seine Demos.

24. April 2018: Workshop: Videofilmen bei Gegenlicht

Jetzt, im Frühjahr, wurde es Zeit mal wieder einen ersten Kameraworkshop im Freien durchzuführen.

Dieses Mal stand das Thema Gegenlicht auf dem Programm. Gegenlichtaufnahmen bringen mehr Dynamik und Tiefe ins Bild und sind nicht so langweilig wie Rückenlicht. Allerdings muss dann die Automatik abgeschaltet und manuelle Einstellungen  von Shutter und/oder Blende vorgenommen werden. Gar nicht so einfach, wenn man gewohnt ist „nur“ im automatischen Modus zu drehen und die Routine fehlt schnell die richtigen Einstellungen vorzunehmen.

Neben direktem Gegenlicht haben Videofilmer auch oft auf indirektes Gegenlicht, also Reflektionen zu achten, die ebenfalls  zu Fehlbelichtungen führen. Insbesondere wo man gar nicht daran denkt, wie bei Blumen, Blätter oder Straßenbelag.

Die Testaufnahmen wurden, mit dem gleichen Bildausschnitt, mindestens jeweils zweimal gedreht. Zuerst mit der Automatik und dann mit den manuellen Einstellungen. Dabei wurden die manuellen Einstellungen protokolliert, um später am Schnittplatz eine gute Auswertung zu erhalten.

Ein erster Erfahrungsaustausch fand dann bei einem gemeinsamen Abendessen statt. Ein Workshop-Nachmittag der sich für viele Videofilmer sehr gelohnt hat, war zu vernehmen.

10. April 2018: Workshop-Abend  (Import)- Exportformate für Videos und Menügestaltung von Discs

Dieser Clubabend war besser besucht als die Mitgliederversammlung. Schließlich betrifft das Thema alle Videofilmer undwurde auf Mitgliederwunsch durchgeführt.

Holger Hendricks und Uli Bergmann waren die Referenten zum Thema „ (Import)- und Export-Formate für Videos und die Menügestaltung von Disks“.

 

Durch die Vielzahl von Formaten und möglichen Datenraten ist es nicht immer einfach genau die, für den jeweiligen Anwendungszweck,richtigen Parameter auszuwählen.

Wann benötigen wir eine hohe Datenrate und wasist auch bei der Auswahl der USB Medien zu beachten?

Viele glauben die Disks (DVD oder natürlich besser Bluray) haben ausgedient. Dem ist aber nicht so. Mit diesen Datenträgern erreichen wir eine preisgünstige und auch hohe einwandfreie Abspielmöglichkeit, da hier die vorgegebenen Spezifikationen angewendet werden. Zusätzlich können wir mit einem passenden Intro, abgestimmt mit dem Menü und eigenen Übergängen dorthin, eine professionell aussehende Disk erstellen die den Betrachter gut auf unsere Filme einstimmt.

Ein gutes Menü ist genauso wichtig wie unsere Titelgestaltung!

Auch um UHD Videos in 50p zu präsentieren kann eine BluRay zum Einsatz kommen. Hier wird dann die hohe Auflösung als auch „progressive“ unterstützt. Allerdings ist dann auch ein UHD-Player erforderlich.

26. September 2017: Videoschnitt-Übung von und mit Manfred Obermeier

Zunächst stellte Manfred Obermeier im Frühjahr allen Mitgliedern, die teilnehmen wollten, entsprechendes Rohmaterial zur Verfügung. Nur dieses durfte verwendet werden. Daraus sollte ein individueller Film geschnitten werden. Die Länge des fertigen Films sollte

ca. 2 Minuten betragen. Der Film musste nicht farbkorrigiert oder vertont werden. Es ging ausschließlich um den Schnitt!

 

Heute wurden nun die fertigen Filme präsentiert.  Dieser Workshop war kein Wettbewerb. Vielmehr sollten die Ergebnisse an diesem Clubabend  als Gesprächsgrundlage dienen.

Wie arbeiten wir das Thema optimal und ggf. spannend / interessant heraus?

Was ist wichtig? Wird eine Handlung erzählt? 

 

Ein interessanter etwas anderer Clubabend der in Kürze fortgesetzt wird.

12. September 2017: Musik im Film – selbst gemacht

Musik ist fast in jedem Film enthalten. Schließlich soll sie zur Unterstützung der gewollten Stimmung dienen, Emotionen erzeugen, oder auch nur in einem Trailer verwendet werden. Doch dann kommt die Gema ins Spiel. Diese ist insbesondere dann zu berücksichtigen, wenn der Film im Internet erscheinen oder öffentlich aufgeführt werden soll. Gut, wenn man Mitglied im BDFA ist. Auf den BDFA Festivals, die nichtkommerziell sind, kann man jede Art von Musik verwenden. Ebenso bei Aufträgen für`s TV.

Natürlich gibt es Anbieter von gemafreier Musik die man nutzen kann. Aber auch dann muss die Musik nicht 100%ig zum Film passen. Dafür gibt es den Music Maker von Magix. Mit ihm können wir aus über 100.000 Samples genau die Musik erstellen die wir benötigen. Testen können wir das seit einiger Zeit mit einer kostenfreien Version.

Karl Heinz Höpfner zeigte uns an diesem Clubabend wie der Music Maker funktioniert und was bei der eigenen Musikproduktion zu beachten ist. Für alle Clubmitglieder die den interessanten Abend verpasst haben, oder die wesentlichen Punkte nachlesen möchten, haben wir diese hier zum Download (Zip-File) bereitgestellt.

 

23. Mai 2017:Vergleich unterschiedlicher Videoschnittsysteme

So unterschiedlich unsere Filmemacher ihre Videofilme erstellen, so  vielfältig sind auch die verwendeten Schnittsysteme.  Da bietet ein Clubabend eine ideale Gelegenheit für einen „Blick über den Tellerrand“. Natürlich hat jeder Filmemacher „sein“ System, aber es war keine Verkaufsveranstaltung. Somit bestand auch die Möglichkeit sich über die Vor- und Nachteile der Systeme auszutauschen.

 

An diesem Abend wurden vier Schnittsysteme vorgestellt. Weitere Programme, die von anderen Videofilmern im Club genutzt werden, werden gegeben falls im Herbst vorgestellt und besprochen.

 

Unser Fazit am Ende des Abends: Es gibt bei den Grundfunktionen für die Videobearbeitung keine großen Bedienungsunterschiede. Diese werden erst sichtbar wenn es um die kreative weitere Bearbeitung von Bild und Ton geht.

Präsentation von vier Videoschnittsystemen:  Corel Video Studio 10, Bogart SE, Serive Movie plus und Edius 8.5

23. August 2016: Themenschwerpunkt Kameraprofile

Ein Schwerpunkt des Clubabends war das Thema Kameraprofile. Sie sind in einigen Handycams vorhanden und können gegeben falls auch selbst verändert oder angepasst werden können.

Doch wofür braucht man sie überhaupt? – Nun, statt direkt ein komprimiertes, farbiges und überscharfes Endbild aufzunehmen wird der Gammawert, Helligkeit/Kontrast und Farbsättigung, als auch die Schärfe etwas reduziert.

Das hat den Vorteil, dass man in der Nachbearbeitung einfacher erforderliche Korrekturen durchführen kann. Beispielsweise bei einem nicht korrekten Weißabgleich, oder wenn bewusst ein „Filmlook“ benötigt wird. Ebenso bei gewollten  Farbstichen, die Kälte, Wärme, Spannung oder ähnliches erzeugen sollen. Auch das Angleichen der Szenen am selben Set, auch mit mehreren Kameras, ist dadurch einfacher. Bildinhalte, die bei starken Kontrasten verloren gehen, können hierdurch besser erhalten werden.

Wem das zu viel Arbeit ist, der erzeugt eigene fertige Profile, die dann den gewünschten Look schon bei der Aufnahme liefern, aber nicht so präzise sind, wie die hier zu Beginn aufgeführte Arbeitsweise.

Bilder links: Bei der Aufnahme und nach der Postbearbeitung.Bei der GoPro Hero4 Black Edition nennt sich die Funktion "ProTune". In der kostenfreien GoPro App kann dann schon die erste Bearbeitung erfolgen. (Vereinfachte Darstellung)

  28. Juni 2016: Filmexkursion - „Filmen von Architektur“

Gelegentlich ist es gut, sich auch mit anderen Videofilmern zu einem Praxis-Workshop zu verabreden. Bei dieser Gelegenheit bekommt man neue Impulse und Inspirationen für kommende, eigene Projekte. Auch die weiteren Möglichkeiten der Kamera, wie manuelle Fokussierungen, Schärfenverlagerungen, Nutzung von Peak und Histogramm  können ohne Zeitdruck geübt werden. Dadurch kann man seine Kameraarbeit weiter optimieren.

Zum Abschluss des ersten Halbjahres ging es zur Filmexkursion in den Medienhafen. Bernhard Zimmermann führte die Videofilmer durch das Areal und erläuterte die wichtigsten Bauten. In einem etwas außergewöhnlichen Restaurant, mit vielen Birken, wurde der Workshop bei einem leckeren „Durstlöscher“ und Burger beendet.

26. Januar 2016: Technischer Workshop Abend

In „Der guten alten Videozeit“ gab es nahezu nur ein Format: Das Videoband.

 

Das hat sich mit der Einführung der Speicher-karten stark geändert. Hier nehmen zwar die meisten Camcorder in AVCHD auf, aber es gibt noch weitere Formate, wie „.Mov“ oder auch "MP 4“. Auch die jeweilig erforderliche und auch optimale  Datenrate ist dabei zu berücksichtigen.

 

Unterschiedlich sind die Format-Einstellungen und Codec bei der Videoaufnahme und nach der Fertigstellung des Films beim Export.

Durch einige Testaufnahmen wurde festgestellt, das derzeit die BluRay das beste Wiedergabe Medium ist.

Die aktuellen Handycams lassen sich auch mit „NFC“ (Near Field control) steuern. Hierdurch wird ein Smartphone oder Tablet mit der Kamera verknüpft. Dann ist es möglich, das Videobild auf einem externen Bildschirm zu kontrollieren und Kamerasteuerungen wie Zoom, Blende etc. zu steuern.

Dank an alle Clubmitglieder die Ihr Equipment für diesen Abend wieder mitgebracht haben.

11. November 2015: Autorenabend Brigitte Eigen – Präsentation Projekt „Kreative Straße“

Mit einem Autorenabend erhalten wir einen ausführlichen Einblick in das „Videofilmer-Leben“.

Brigitte Eigen ist schon länger bei uns im Club. Es wurde Zeit, dass wir mehr über Sie und Ihre Filme erfahren. Überwiegend hält sie Ereignisse in ihrer Familie mit der Handycam fest und dreht Reisefilme. Dabei steht die Begegnung mit anderen Menschen im Vordergrund. Indonesien, genauer Lombok, war das erste Reiseziel an diesem Abend. Auch die Tier- und Pflanzenwelt Costa Ricas wurde in eindrucksvollen Großaufnahmen festgehalten. Zum Abschluss ging es zurück nach Asien. Im Norden Vietnams begeisterten uns u.a. die bunten Trachten der einheimischen Bewohner und deren Lebensweise.

Ein weiterer Programmpunkt war die Präsentation des Club-Projektes

„Kreative Straße“.

 

Dazu diente ein Foto einer Straße in Südeuropa als Ausgangsvorlage. Daraus wurde eine Szene von 2,5 Minuten erzeugt, die anschließend mit passendem Sound unterlegt werden sollte. Eine gute und nicht so einfache Übung, wie festgestellt wurde. Die Autoren der drei kreativsten Beiträge wurden mit Einkaufsgutscheinen für einen Elektronikmarkt belohnt.

13. Oktober 2015: Was ich schon immer wal wissen wollte... -Technik-Abend-

Im Futura Filmclub geht es nicht immer nur um die Gestaltung des Videofilms. Genauso wichtig sind Technik-Abende. Mittlerweile werden Videos nicht nur mit einer Handycam gedreht. Aufnahmen mit einem Kopter können den Film sinnvoll mit Luftaufnahmen ergänzen. Wie dieser und die On-Bord-Kamera gesteuert und eingestellt werden, zeigte Holger Hendricks in einer kurzen Demo. Auch Action-Cams sorgen für außergewöhnliche Perspektiven. Kontrolliert und gesteuert wird die Cam mit dem Smartphone. Diese müssen zuvor einmalig gekoppelt werden. Relativ neu ist die Nahfeldsteuerung (NFC) auch bei „herkömmlichen“ Handycams. Fred Schmitz brachte seine neue Sony PXW-X70 mit. Diese kann normalerweise auch mit einer App gesteuert werden. Doch leider funktionierte das bei ihm nicht. Mittlerweile ist die Kamera zwecks Reparatur zum Hersteller geschickt worden. Es ist immer empfehlenswert, alle Funktionen seiner Kamera zu kennen und auszuprobieren. Dazu bietet der Futura Film-Club regelmäßig die Möglichkeit.

15. April 2015: Futura Filmwerkstatt: Skulpturen filmen

Neben den „normalen“ Clubabend finden im Futura Film-Club auch Kameraworkshops statt. Diese werden durch die „Filmwerkstatt“ ergänzt.

 

Der letzte Clubabend stand unter dem Motto „Skulpturen filmen“. Davon gibt es im Stadtgebiet so einige.

Doch wie setzt man sie am Besten in Szene?

Reicht eine automatische Kameraeinstellung, oder werden die Szenen mit den manuellen Einstellungsmöglichkeiten besser aufgenommen? Die tief stehende Sonne am Nachmittag sorgte für eine optimale oder auch interessante Beleuchtung.

 

Im Clubraum wurden die aufgenommen Szenen anschließend direkt analysiert. So erhielt jede(r) Kamera-Mann/Frau direkt ein Feedback.

24. Februar 2015: Autorenabend mit Martha Schorn

Autorenabende haben beim Futura Film-Club Tradition. Zum einen werden die Film-Highlights des Filmemachers präsentiert und zum anderen kann man Fragen zur Herangehensweise und zur Entstehung des Filmprojektes stellen.

 

Ein lokaler TV Sender (center tv – Köln) hatte Martha im Jahre 2010 zu Hause besucht. Diese Reportage eröffnete Ihren Abend. In dem Beitrag von 30 Minuten wurde vor allem auf ihr filmisches Schaffen eingegangen. Sie hat eine besondere Beziehung zu Nordamerika und reist deshalb mindestens einmal im Jahr dorthin. Interessant ist auch ihr Schnittplatz, an dem die Filme editiert werden.

 

Kleine Kurzfilme von einer Minute rundeten das Programm ab. Dabei darf natürlich auch das „Making of“ nicht fehlen, das Martha ebenfalls in einem Film verraten hat.

Dank an Martha für einen abwechslungsreichen und interessanten Clubabend.

 

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